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Musique blanche – Satie zwischen Kirche und Tempel

Die kammeroper kassel präsentiert:

Musique blanche - Satie zwischen Kirche und Tempel

Premiere: Samstag - 25. September 2010 / 20.00 Uhr / Kreuzkirche Kassel

 

Ein groß angelegtes Kirchenraum-Projekt zu zwei Werken Erik Saties

In Kooperation mit der Kasseler Künstlerin Judit Rozsas und dem Fachbereich Philosophie der Universität Kassel

„Messe des pauvres“ und „Socrate“ 

Zum Konzept der kammeroper kassel e.V. gehört die Auswahl von musikalischen Werken, die abseits des gängigen Repertoires eines großen Hauses liegen, gleichwohl interessant für das Publikum sind. Waren dies im ersten Jahr (2008) Scott Joplins einzige Ragtime-Oper „Treemonisha“ und im zweiten Jahr (2009) die in Kooperation mit der Jacob-Grimm-Schule entstandene Barock-Oper „Dafne“, so widmen wir uns im dritten Jahr dem französischen Komponisten Erik Satie.

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Der ernste Jazz - HNA vom 31.01.10

Kammeroper im Gemeindesaal der Kreuzkirche

Kassel. Etwas eigentümlich muss Sylvia Cordes’ (Gesang) und Andreas M. Wagners (Piano) Interpretation des Jazzstandards „Love for Sale“ für all jene Konzertbesucher gewirkt haben, die zuvor nur die schnellen Interpretationen von Aretha Franklin oder Miles Davis kannten. Bemerkenswert, dass Cole Porter dieses Lied in jenem langsamen Tempo konzipierte. Seinerzeit hatte es hauptsächlich aufgrund seines als obszön empfundenen Textes Aufsehen erregt. Gerade bei schnelleren Instrumentalversionen geht dabei häufig der eigentlich ernste Hintergrund verloren.

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Zart und nuanciert: Sylvia Cordes im Gemeindesaal der Kreuzkirche. Foto:  Malmus

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La Serva Padrona von Giovanni Battista Pergolesi

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Intermezzo in zwei Teilen 

nach einem Libretto von G.A. Federico

ACHTUNG Letzte Vorstellung Freitag, 30. Oktober 2009, Bad Arolsen

Nach ihrer Uraufführung in Neapel im Jahre 1733 nahm sie zunächst Italien im Sturm, eroberte dann Europa und löste in Paris einen der größten Opernstreite der Musikgeschichte aus, so heftig, dass der König persönlich eingreifen musste:

Giovanni Battista Pergolesis komische Oper „La Serva Padrona“, zu deutsch „Die Magd als Herrin“.

Das entzückende Werk mit seiner meisterhaften Charakterisierungskunst voll sprudelnder Musik kreist um den wohlhabenden Junggesellen Uberto und seine Magd Serpina, die entschlossen ist, ihn als Ehemann zu gewinnen. Zwischen die Fronten geraten, wird der stumme Diener Vespone von beiden zum Lakaien ihrer Launen gemacht.

Jochen Faulhammer hat die Rezitative in aktuelle, spritzige deutsche Dialoge übersetzt. Übertragen in die heutige Zeit  nehmen die Darsteller bekannte Personen der Yellow-Press genüßlich aufs Korn.

In ihrer kleinen Besetzung ist dieses Lustspiel wie geschaffen für ein Kammerensemble und somit das ideale Werk für eine Opernproduktion der kammeroper kassel.

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All That Jazz - Fotogalerie

Ein paar Eindrücke der All That Jazz Aufführung vom 30. Januar finden Sie in unserer Fotogalerie

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