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"Donquixoterien". armas - tapas - canciónes

Im Rahmen des Jubiläums-Programmes zu: 250 Jahre Schlacht bei Wilhelmsthal:

 

DONQUIXOTERIEN armas, tapas, canciónes!

mit KARL GARFF 

Samstag, 23. Juni und Sonntag, 24. Juni 2012; jeweils 20.00 Uhr

im Saal der Land- und Kulturfleischerei Henry Koch Calden, Mittelstraße 6, 34379 Calden 

 

Karten zu 20 Euro / 15 Euro ermäßigt (Schüler/Studenten)

Bitte beachten Sie: Zu unserer Veranstaltung gehört im zweiten Teil die Servierung von Tapas inklusive ein Freigetränk. Dies ist im Eintrittspreis enthalten!

Vorverkauf: Kartentelefon 0152 - 292 512 23  // Online-Reservierung (siehe aktuelle Termine) // ab 15. April auch direkt bei der Land- und Kulturfleischerei Koch, Calden

 

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Informationen zum Stück

Die Figur des „Don Quixote“ ist zweifellos zeitlos populär mit ihrem Thema, die großen Herausforderungen des Lebens zu suchen und sich allen Widerständen furchtlos, aber auch auf anrührende Weise komisch entgegen zu stellen.
Übergeordnet fordert die große Frage nach Sein und Schein, nach Wirklichkeit und Fantasie zur Arbeit mit diesem Helden heraus.
Die Abenteuer des selbsternannten „Ritters von der traurigen Gestalt“, die einem sprichwörtlich spanisch vorkommen, bei denen man immer mit einem Auge lachen und mit dem anderen weinen möchte, sind eine unerschöpfliche Quelle für die Umsetzung auf einer Theaterbühne, entsprechend groß ist ebenfalls die Anzahl der Komponisten, die sich Don Quixote mit musikalischen Kleinoden widmeten.

Die kammeroper kassel e.V. verlegt das Geschehen der Inszenierung teilweise ins 21. Jahrhundert und lässt mit Karl Garff als nordhessischem Eventmanager den passenden Vertreter auftreten, der in regionaler Manier die Geschichten um den spanischen Helden des 16. Jahrhunderts einleitet.
Dies, Miguel de Cervantes´berühmtes literarisches Original als Vorlage und die für eine Kammeroper-Bühne wie geschaffene Auswahl an Musik aus vier Jahrhunderten, darunter Telemanns Opern-Rarität „Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ und de Fallas Puppenoper „El retablo del maese Don Pedro“ plus rezitative und rapartige Improvisationen sind Grundlage für die Produktion.
Theatralisch-kabarettistische Kleinkunst und ein rasantes Puppenspiel kommen hinzu und ergeben ein amüsantes kleines Gesamtkunstwerk.

Tapas für die Gäste:

Am Ende lässt das Ensemble dieser Produktion, in welcher der Spielort gleichsam die spanische Taverne aus Cervantes‘ Roman ist, in Form von Tapas kleine Gaumenfreuden für das Publikum auftragen!

 

Mitwirkende:
Karl Garff: Eventmanager / „Don Pedro“
Nikolaus Kahlen: „Don Quixote“ / Sänger Herbert Krug
Sylvia Cordes: Küchenfrau / Sängerin
Dorothee Driefholt: Küchenfrau / Sängerin
Chor der kammeroper
Klaus Macpolowski/Benjamin Wilms: Gitarren / Arrangements
Andreas Sahl: Trompete

Puppenspiel: Werner Demme, Barbara Evers 

Dramaturgie: Karl Garff
Regie/Inszenierung: Ede Müller
Musikalische Leitung: Sylvia Cordes

Tapas y Bebidas: Stefanie Ross / Land- und Kulturfleischerei Henry Koch

Bühne und Puppen: Werner Demme

 

Fotogalerie: Donquixoterien

Donquixoterien

HNA vom 30. Januar 2012

Kassel. Man nehme Musik aus Opern von Telemann und de Falla, Chorstücke aus der spanischen und französischen Renaissance, zwei Sängerinnen, einen Sänger, zwei Gitarristen, einen kleinen Chor, einen nordhessischen Mundartkabarettisten, dazu Tapas und Rotwein - fertig ist der unterhaltsame Abend.

Unter dem Titel „Donquixoterien“ hatte die Kammeroper Kassel in den Gemeindesaal der Kreuzkirche eingeladen. Die Premiere am Samstag war ausverkauft.

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 Sorgten für Heiterkeit: Die Sängerinnen Sylvia Cordes (links) und Dorothee Driefholt. Foto: Grigat/nh

Don Quijote, der unsterbliche Ritter von der traurigen Gestalt, stand im Mittelpunkt des Programms. Aus der nur selten gespielten Oper „Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ von Georg Philipp Telemann sangen Nikolaus Kahlen, Sylvia Cordes und Dorothee Driefholt sowie der Chor einige Nummern, die wegen des gestelzten deutschen Textes Heiterkeit erzeugten.

Das Ganze wurde in einer spanischen Kneipe von heute angesiedelt, in die Karl Garff als Kasseläner Eventmanager hereinschneite, der Wirtin ein Programm aufdrängte und mit einem Puppenspiel für viel „Ägdschen“ sorgte. Die fantasievollen Puppen von Werner Demme waren ein Blickfang. Mit ihnen wurde das Spiel von Kaiser Karls Tochter Melisendra gespielt, die von ihrem Gatten Gaiferos aus den Händen des Maurenkönigs Marsilio befreit wurde.

Wie so oft erkennt Don Quijote in dieser Episode aus dem Roman von Miguel de Cervantes die Trennlinie von Wirklichkeit und Spiel nicht und zerschlägt dem Puppenspieler Pedro sein Hab und Gut. Die Musik dazu stammt von Manuel de Falla.

Nach einer knappen Stunde wurden Tapas und roter Wein gereicht, und die 100 zufriedenen Zuschauer glaubten schon, das Ende sei gekommen. Doch es folgten noch weitere musikalische Nummern von Pauline Viardot García und Telemann.

Ede Müller hat die Teile zu einem hübschen Gesamtkunstwerk inszeniert. Den größten musikalischen Anteil hatten die beiden guten Gitarristen Klaus Macpolowski und Benjamin Wilms, die das ganze Orchester zu ersetzen hatten.

 

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