Aktuelle Termine

Keine Termine

Spielplan

« < Juni 2017 > »
So Mo Di Mi Do Fr Sa
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Ensemble Login

Musiktheater aus der Nähe erlebbar machen

 Hessische Niedersächsische Allgemeine vom 5. Februar 2008 hna-20080205

Musiktheater aus der Nähe erlebbar machen

Von Werner Fritsch

Eine neue Initiative "Kammeroper Kassel" aus Profis und Amateuren will ungewöhnliche Opernprojekte realisieren

Kassel. Oper, ist das nicht diese Kunstform, die in Kassel ausschließlich am Staatstheater zu erleben ist - von einzelnen Schüler- und Studentenaufführungen mal abgesehen?

Damit dies nicht so bleibt, haben einige Musik-Profis jetzt die Kammeroper Kassel gegründet. Ohne großes Orchester und aufwändige Bühnentechnik wollen Opernbegeisterte um die Sängerin Sylvia Cordes und den Pianisten Marcus Schwarz Musiktheaterstücke realisieren, die an den großen, etablierten Opernhäusern kaum Beachtung finden, aber für das Publikum attraktiv sind.

Als erstes Projekt hat sich die Kammeroper Kassel, gegründet als gemeinnütziger Verein, die Oper "Treemonisha" des amerikanischen Ragtime-Komponisten Scott Joplin vorgenommen. Ein afro-amerikanisches Drama, das auf einer Plantage spielt.

Derzeit proben acht Gesangssolisten, der Chor der Jacob-Grimm-Schule und der Pianist Marcus Schwarz dieses Stück unter der szenischen Leitung des Kasseler Regisseurs und Musikpädagogen Ede Müller. Premiere ist am 27. April im Saal der Kreuzkirche.

Die Kreuzkirche in der Luisenstraße, die sich derzeit als Jugendkulturkirche profiliert, stellt der Kammeroper Kassel zunächst für ein Jahr ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.

Wichtig ist für Sylvia Cordes, dass sich die Kammeroper in verschiedene Richtungen vernetzt. Das klappt schon jetzt: Mit im Team sind nicht nur Musiker aus der freien Szene und vom Staatstheater, sondern auch der Leiter der Kreuzkirchen-Kantorei, Jochen Faulhammer, sowie Florian Brauer und Ede Müller von der Jacob-Grimm-Schule und deren Schulchor.

Ziel der Kammeroper ist es, Profis mit ambitionierten Amateuren sowie mit Schülern und Studierenden zusammenzubringen. Und die Zusammenarbeit mit der Kreuzkirche soll sich auch auf Kirchenmusik erstrecken.

Ein besonderes Anliegen ist es für Sylvia Cordes, mit der Kammeroper Kassel die Nähe zum Publikum zu suchen und Oper auch handwerklich erlebbar zu machen. Zum semiprofessionellen Konzept gehört es, dass die Solisten eine feste Gage erhalten.

Eine erste Kostprobe ihrer Arbeit gab die Kammeroper jetzt in einer halbstündigen Vorführung mit Ausschnitten aus "Treemonisha".

Premiere: Sonntag, 27. April, 19.30 Uhr, Saal der Kreuzkirche. Weitere Termine: 28.4., 1., 2. und 4.5. Kontakt Sylvia Cordes, Tel. 0561/28 85 640, www. kammeroper-kassel.de.

(Quelle: HNA) 

 

< zurück
© 2017 kammeroper kassel e.v.
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
| Impressum | created by taula.de

Moderne Hochzeitsfotografie und Portraitfotografie finden Sie unter auf www.runzelkorn.de